Sonntag, 15. Dezember 2019

Ferdinand gewinnt Christmas-Cup in Suhl

Zum Jahresausklang haben wir unsere besten Nachwuchsschützen zur Teilnahme am „Christmas-Cup“ nach Suhl eingeladen. Dieser Wettkampf bildet ist nicht nur den Abschluss der Wettkampfsaison sondern ist auch aufgrund der dort zu gewinnenden Preise weit über die Grenzen Thüringens hinaus beliebt. Die Firma Pardini stiftet unter anderem eine Luftpistole für den Nachwuchsschützen der AK Schüler und Jugend, der prozentual der Siegerleistung bei der DM in seiner Disziplin und Altersklasse am nächsten kommt bzw. am weitesten übertrifft. 

Als etwas weiter angereiste Gäste waren wir mit unsere Schützen Jenny Merker, Lucas Naujoks, Lydia Vetter, Ferdinand Hengst und Fritz Ryberg erst am Nachmittag am Start. Bei unserer Ankunft stand bereits fest, dass für den Gewinn der LuPi die Siegerleistung der DM übertroffen werden musste. Ferdinand schien das allerdings wenig zu interessieren. Er hatte sich fest vorgenommen, sein eigenes DM-Ergebnis, er war ringgleich mit dem Deutschen Meister Zweiter geworden, zumindest zu erreichen. Nach neuen Schuss schien er mit bis dahin 84 Ringen auch klar auf Kurs zu sein. Eine Acht zum Abschluss der Serie und somit insgesamt „nur“ eine 93 war zwar ein kleiner Dämpfer, aber noch war alles offen. Nach einer Sieben zum Auftakt der zweiten Serie schien das Ziel jedoch in unerreichbare Ferne zu rücken. Scheinbar völlig unbeeindruckt davon ließ Ferdinand eine unglaubliche Serie von sieben Zehnen und zwei Neuen folgen und erzielte insgesamt 188 Ringe. Damit erklomm er mit 101,6% nicht nur an die Spitze der Cup-Wertung sondern verbesserte auch noch den Sächsischen Landesrekord um zwei Ringe. 

Unseren übrigen Teilnehmern schien diese Leistung bei ihren eigenen Wettkämpfen immer noch im Kopf herumzugeistern. Sie leisteten sich ungewöhnlich viele Fehler und blieben dadurch unter ihren Erwartungen. 

Bei der Siegerehrung, dem gemeinsamen Abendessen und einem kurzen Rückblick auf das für alle Mitgereisten erfolgreiche Sportjahr war das jedoch schon wieder vergessen. Alle freuten sich mit Ferdinand und wünschten ihm noch viele Erfolge mit seinem neuen Sportgerät. Auch wenn es noch lange hin ist – wir freuen uns schon auf den Christmas-Cup 2020!